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Persönliches Budget

Selbstbestimmt leben bedeutet Entscheidungen treffen zu können. Das sogenannte „persönliche Budget” erlaubt Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen eine Geldleistung anstatt den üblichen Dienstleistungen zu erhalten. Damit kann die Person dann selbst entscheiden, welche Leistungen sie wann und wie in Anspruch nimmt. Das persönliche Budget gibt Menschen so mehr Entscheidungsfreiheit.

Unterschied zu den Sach- und Dienstleistungen, die je nach Bedarf bei unterschiedlichen Kostenträgern einzeln zu beantragen sind, ist, dass das Persönliche Budget trägerübergreifend bewilligt werden kann. Der beeinträchtigte Mensch erhält einen Geldbetrag und kann selbst die Sach- oder Dienstleistung einkaufen.
Leistungen zur Teilhabe umfassen Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

Das persönliche Budget kann auch für Kinder und Erwachsene mit einer AD(H)S eine wesentliche Erleichterung bringen. Davor allerdings steht das Antragsverfahren. Die Antragstellung ist für jeden Menschen individuell und daher nicht ganz einfach. Hilfe bekommen die Antragsteller zum Beispiel bei den großen Wohlfahrtsverbänden. Und bei Assistenz.de, einer Organisation, die von Raul Krauthausen mitgegründet wurde.

Assistenz.de unterstützt Menschen mit Behinderung rund um das persönliche Budget kostenfrei. Menschen können Assistenz.de über Telefon, Whatsapp, Email und Facebook erreichen und ihre Fragen stellen.

Zum Schul- und Kindergartenbeginn

In den meisten Bundesländern hat bereits ein neues Schul- und Kindergartenjahr begonnen. Die Kindergärten haben ihre Vorschulkinder in die Schule entlassen, die Gruppen füllen sich mit noch unbekannten Kindern. Auch im Hort sind Kinder gegangen, andere kommen dazu und müssen sich erst eingewöhnen. Begeisterten Erstklässler tummeln sich in den Grundschulen, während etliche Eltern der Drittklässler dieses Schuljahr bang auf die Noten und Beurteilungen warten.

Dazwischen stehen Eltern, Lehrer und Erzieherinnen, Schulbegleiter und Integrationshelfer. Erfahrene und frisch ausgebildete Fachkräfte finden sich zu Teams zusammen, um das Beste für die Kinder zu erreichen. Das ist nicht immer einfach, denn viele Kinder bringen ganz eigene und individuelle Schwierigkeiten mit.

Viele gute Gründe, eine fachspezifische Fortbildung zu absolvieren. Vielleicht sogar im Team? So eine Fortbildung bekommen Sie bei uns.

Der Kurs „Sozialtrainer“ ist ein Fernlehrgang. Von zu Hause aus lernen Sie ganz bequem in Ihrem eigenen Rhythmus, angepasst an Ihre spezielle Lebens- und Arbeitssituation. Zum Kindergarten- und Schuljahresstart bieten wir den Kurs für kurze Zeit mit 50% Rabatt an.

Sie können sich noch nicht entscheiden? Dann lesen Sie unseren Rundbrief, um sich über alle Neuigkeiten zum Kurs Sozialtrainer zu informieren.

Sozialtrainerinnen in Wittenberg und Arnreit

Andrea Wozniak aus der Lutherstadt Wittenberg und Christine Steininger aus Arnreit in Österreich haben beide die Fachkundeprüfung zur Sozialtrainerin mit Höchstpunktzahl bestanden.

Wir gratulieren beiden Sozialtrainerinnen sehr herzlich und freuen uns sehr über die tollen Prüfungshefte !

Herzlichen Glückwunsch!

Auch in Lübeck arbeitet nun eine Sozialtrainerin. S. Carmen Schulz hat ihre Prüfung bestanden, und wir gratulieren ganz herzlich!

Herzlichen Glückwunsch!

Kurs_ST_2015Gleich 5 frischgebackene Sozialtrainerinnen bekamen am Wochenende Ihr Zertifikat ausgehändigt.
Andrea (links) arbeitet als Montessori-Erzieherin in Helgas (Mitte) Montessori-Kinderhaus in Friesoythe. Elke (2. v. links) ist Schulbegleiterin im Moormerland, Kathrin (2. von rechts) bringt ihr neues Wissen als Ergotherapeutin im Therapeutikum Barßel ein und Stefanie (rechts) arbeitet als Lehrerin an einer Oberschule.
8 Wochenenden durfte ich mit diesen engagierten, tollen  Frauen verbringen, was mir große Freude gemacht hat.
Der Präsenzkurs wurde angeboten durch die Paracelsusschule Oldenburg als Lerntherapeuten-/Lernbegleiter-Fortbildung.

Kreative Lernspiele

Immer wieder bekommen wir wahnsinnig kreative und schön gestaltete Lösungen der 20150516_190541Selbstüberprüfungsaufgaben präsentiert.

Die Kollegin Dinah Stengel-Schulz hat z.B. als Tokensystem für einen Jungen ein altes Buch gebastelt, auf dem magnetische Token kleben. Als Belohnung für das Erreichen der Token liest die dem Jungen eine Geschichte vor. So hat das Tokensystem auch optisch einen wunderbaren Bezug zur Aufgabe!

Für die Aufgabe, ein Lernspiel zu erstellen, wählte Dinah ein Rechenspiel. Aber nicht einfach so, nein. Sie entwarf das Spiel und dazu einen passend gepolsterten Karton zur Aufbewahrung sowie die Einzelteile des Spiels bis hin zu den kleinen Verpackungstüten für die Aufgabenkarten. Ganz liebevoll gestaltet, aber sehen Sie selbst:

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Und auch Dinahs kleines Leporello zur Verdeutlichung des Tagesablaufs eines Kindergartenkindes gefällt uns sehr gut!
Über sich selbst schreibt Dinah uns: „Ich arbeite seit 12 Jahren im offenen Ganztag. Die „schwierigen“ Kinder sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen und ich finde oft einen guten Draht zu ihnen. Diesen Lehrgang mache ich (nach vielen kleinen und größeren Fortbildungen) um meine Arbeit so professionell wie möglich zu machen.“
Wir danken ihr sehr herzlich für die Erlaubnis, ihre Arbeiten hier abzubilden.

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